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Presseberichte

Hier finden Sie eine Übersicht aktueller Presseberichte.

Klaus Nussbaum vom Förderverein Hospiz Agape ausgezeichnet


Schweigers Bühne spendet 6.015 Euro an den Förderverein Hospiz Agape oder: Wie ein Medicus aus dem Orient die gesamten Erlöse aus seiner Tätigkeit verschenkt

 

 

 

Es begann im März diesen Jahres, als die Eheleute Anette und Klaus Schweiger mit ihrem Team beschlossen, das Theaterstück „Der Medicus vom Orient“ an drei Abenden aufzuführen und den gesamten Erlös einem guten Zweck zuzuführen. Dazu nahmen sie Kontakt mit dem Förderverein Hospiz Agape auf und besprachen ihre Idee mit dem 1. Vorsitzenden Peter Schäfer, der restlos begeistert war, aber auch sehr gespannt auf die Aufführung. Was folgte waren viele Übungsabende der Laiendarsteller, die oft mit einem gemütlichen Zusammensein endeten und dabei das Miteinander prägten: es sollte ein tolles Ereignis für alle werden und gleichzeitig einem guten Zweck dienen. Ende September war es dann soweit: als Freiluftveranstaltung geplant musste die erste Aufführung im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fallen, aber an den folgenden beiden Abenden war jeweils „volles Haus“. Insgesamt kamen rund 600 Zuschauer, nicht nur Beifall spendeten, sondern für eine wunderbare Atmosphäre sorgten. Und die Protagonisten liefen zu Hochform auf – zwei kurzweilige und unterhaltsame Abende ergaben letztendlich das beeindruckende Ergebnis von etwas mehr als 6.000 Euro. Diese Spende wurde nun im Hospiz von den Eheleuten Schweiger an Kirsten Karran und Kerstin Barth vom Hospiz sowie Daniel Kahn und Peter Schäfer vom Förderverein übergeben, die es sich nicht nehmen ließen, den Eheleuten jeweils einen „Gesundheitskuchen“ zu überreichen. Vielleicht als Idee für kommende Aufführungen, damit der Medicus eine weitere Alternative zur Heilung „im Angebot“ hat? PS Unser Bild (von Helmut Pfeifer) zeigt von rechts nach links Anette Schweiger, Kirsten Karran, Kerstin Barth, Peter Schäfer, Klaus Schweiger und Daniel Kahn


 

 

Beim Benefizkonzert für das Hospiz Agape in Wiesloch griffen in der Kulturhalle Rauenberg gleich vier Formationen in die Tasten und Saiten / Gästeschar kam beim Töne-Festival „Rock meets Agape“ voll auf seine Kosten Eingängige Refrains, interessante Melodien und stromlos glücklich Rauenberg

von Hans-Joachim Of

Gleich vier verschiedene Formationen aus der Rhein-Neckar-Region erlebte ein begeistertes Publikum beim Benefizkonzert „Rock meets Agape“ am vergangenen Samstagabend in der Rauenberger Kulturhalle.

Den Startschuss zum fast fünf Stunden andauernden Töne-Festival hatte die neue Formation „The Echo“ gesetzt, die erst im Vorjahr zusammengefunden hatte. Der Anlass für die Gründung des Akustik-Rock-Trios war eher ein trauriger. Als mit Helmut Dörr aus Wiesloch ein weithin bekannter Musiker und Mundartsänger überraschend verstarb, war es für die drei Freunde Jürgen Köhler, Charly Weibel und Gregor Weisbarth eine Selbstverständlichkeit, den Trauergottesdienst musikalisch zu gestalten. „The Echo“ war geboren. Mit Jürgen Köhler aus Walldorf, der mit Helmut Dörr das Duo „The Scones – Little Kurpfalz-Coverband“ gebildet hatte, sowie Gitarrist Greg Weisbarth hatte Hauptsongschreiber und Rockröhre Charly Weibel aus Reilingen die richtigen Leute an seiner Seite. Die Songs von „The Echo“ erinnern an Gruppen wie „Crosby, Stills & Nash“ aber auch Creedence Clearwater Revival oder Slade. Mit akustischen Gitarren sowie mehrschichtigen, präsenten Gesangsharmonien und einer breiten, musikalischen Palette ließ die Band bei jedem Song aufhorchen. Die eigenen Stücke heißen „I'll Never Smile Again“, „When The Night Begins To Shine“, „Like Every Mothers Sun“ oder „Here We Are“, sind tiefgehend und atmosphärisch, setzen sich im akustischen Unplugged-Sound schnell im Gehörgang fest. Man hört durch die Bank eingängige Refrains, interessante Melodien und hervorragendes Songwriting mit einer Wesensverwandtschaft auch zum großen Künstler Neil Young, frei nach dem Motto „Rockin' In The Free World“. Ein toller Auftakt und purer Genuss!

In der Folge rockte sich die spielfreudige und dynamische Gruppe „Best Of Stromlos Glücklich“ aus dem Rhein-Neckar-Delta, die es zwischendurch auch mal mächtig krachen ließ, das Haus und setzte ein weiteres Highlight. Neben Sänger und Gitarrist Markus Nieder, der wie schon im Vorjahr wieder das Band-Booking managte, waren Bernd Hocker (Gesang, Gitarre, Mandoline), Jens Grundmann (Gesang, Gitarre), Andreas „Küppi“ Küpper (Bass) und Axel Gerner (Drums, Gesang)in Bestform und präsentierten teils selten gespielte Lieder wie „Ham Kummst“ von Seiler & Speer oder „Pocahontas“ von AnnenMayKantereit. Aber auch Welthits wie „Sultans Of Swing“ von den Dire Straits oder „Casing Cars“ von Snow Patrol wurden abgefeiert. Beim Rammstein-Hit „Engel“ stürmte Jasmin „Wirbelwind“ Diem die Bühne und gab im Duett mit Markus Nieder den anderen Till Lindemann. Das Stimmungsbarometer stieg weiter an und im bestens aufgelegten und stets abgeholten Publikum wurde getanzt und gesungen.

Dies gilt nicht minder für die bekannte Partyband „Catch 22“ aus Mannheim, die sich durch die Geschichte des Rock und Pop spielte und bei ihrer Reise zahlreiche knackige Schätze und Hits mit großem Spaßfaktor auf ihre eigene Art und Weise interpretierte. „Marliese“ von Fischer Z, „Save Tonight“ von Eagle Eye Cherry oder „Mighty Quinn“ in der Gotthard-Version schlugen genauso ein wie Stimmungsknüller „Ballroom-Blitz“ von The Sweet. Frontmann Markus Nieder packte im Verein mit den beiden Gitarristen Martin Irle und Jens Grundmann, Drummer Thomas Schmid, Basser Hajo Kornalewski) und der stets lachenden Sängerin Jasmin Diem variationsreich das ganze Programm aus und der lautstarke Beifall war der verdiente Lohn für eine starke Performance.

Den fulminanten Schlusspunkt unter ein bestens angenommenes Benefiz-Festival setzte die fünfköpfige Band „The Alien Brainsuckers“, die es zu später Stunde mächtig krachen ließ und auf hohem Niveau coverte, was das Zeug hielt. Marco Malchow (Gesang), Roberto Usberti Filho (Gitarre), Rolf Werner (Keyboard), Dieter Hofmann (Bass) und Jochen Koritsch (Drums) präsentierten die Gassenhauer und Ohrwürmer der alten Meister und neben Marillions „Kayleight“ gab es auch „Enter Sandman“ von Metallica oder „Don't You“ von den Simple Minds in bester Soundqualität auf die Ohren. Hier hatte Tontechniker Hubert Schramm ganze Arbeit geleistet.

Melanie aus dem pfälzischen Altrip, noch ganz außer Atem, brachte es letztlich auf den Punkt: „Eine topp Veranstaltung mit klasse Bands“ und Stephan aus Heidelberg sowie Tina aus Rauenberg nickten zustimmend.

Eingangs hatte Peter Schäfer, Vorsitzender des 2007 gegründeten Fördervereins Hospiz Agape e.V., die Gästeschar, darunter Rauenbergs Bürgermeister-Stellvertreterin Christiane Hütt-Berger, begrüßt, den vielen freiwilligen Helfern vor und hinter der Bühne gedankt und vor allem seine Freude zum Ausdruck gebracht, dass die Musiker bei der Zweitauflage von „Rock meets Agape“ allesamt „fer umme“ und die gute Sache am Start sind.

Am Ende zogen die Verantwortlichen, die mit rund 35 Leuten in zwei Schichten im Einsatz waren und dafür sorgten, dass auch die hungrigen und durstigen Konzertbesucher auf ihre Kosten kamen, ein positives Fazit und Peter Schäfer („Gute Musik hört man nicht, man fühlt sie“) gab bereits bekannt, dass am 9. November 2024 an gleicher Stelle die nächste Veranstaltung, wieder mit tatkräftiger Unterstützung durch „Forum 84“, über die Bühne geht. Dann will man erneut mit dem Leitsatz der Hospizbewegung „Der Zeit mehr Leben geben“ für beste Laune sorgen und Gutes tun.

Text/Foto: Hans-Joachim Of  

»AGAPE ist die
selbstlos schenkende Liebe.«

griechisch »agapan« – jemanden mit Achtung behandeln

© Hospiz Agape gGmbH